Sánchez: Migrantenansturm auf Ceuta ist "Angriff auf die territoriale Integrität Spaniens"
Bei einem Besuch in Ceuta erklärte Sánchez, Schleusernetzwerke hätten ein Urteil des Obersten Gerichtshofs eigennützig ausgelegt und dadurch den Ansturm begünstigt. Die spanische Regierung werde alle staatlichen Mittel einsetzen, um die Sicherheit in Ceuta zu gewährleisten. Zudem kündigte Sánchez an, Rückführungen irregulär eingereister Migranten zu beschleunigen.
Hintergrund ist ein Urteil des Obersten Gerichtshofs vom Juni, wonach auf dem Seeweg aufgegriffene Migranten nicht nach Marokko zurückgeschickt werden dürfen. Nach aktuellen Angaben spanischer Behörden hatten seit Donnerstag rund 50.000 Menschen versucht, von Marokko aus nach Ceuta zu gelangen. Dabei kamen Berichten zufolge bislang mindestens 57 Menschen ums Leben.
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