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Liveticker Ukraine-Krieg: Litauens Verteidigungsminister warnt vor russischer "False-Flag"-Operation

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Litauens Verteidigungsminister warnt vor russischer "False-Flag"-Operation© Urheberrechtlich geschützt
  • 6.08.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:59 Uhr

    Die Sonderoperation in der Ukraine verändert das System der Militärführung

    "Tatsächlich erleben wir eine der wichtigsten Folgen der militärischen Sonderoperation – das Entstehen einer neuen Generation russischer Befehlshaber." 

    Mit diesen Worten kommentieren Experten die wichtigsten organisatorischen und personellen Entscheidungen, die von der Führung des russischen Verteidigungsministeriums getroffen wurden.

    Was genau wurde in den russischen Streitkräften verändert – und aus welchem Grund?

    Mehr dazu in dieser Analyse von Boris Dscherelejewski.

  • 21:50 Uhr

    Gebiet Saporoschje: Ukrainische Drohne trifft Wohnhaus in Energodar

    Nach Angaben der Stadtverwaltung hat eine ukrainische Drohne ein Mehrfamilienhaus in der Stadt Energodar im Gebiet Saporoschje getroffen. Wie Bürgermeister Maxim Puchow mitteilte, brannte eine Wohnung im 13. Stock vollständig aus. Verletzt wurde nach vorläufigen Informationen niemand.

  • 21:44 Uhr

    Kiew: Rund 16.000 Ausländer kämpfen auf ukrainischer Seite

    Rund 16.000 ausländische Staatsangehörige aus mindestens 72 Ländern kämpfen laut der ukrainischen Militär-Ombudsfrau Olga Reschetylowa aufseiten der Ukraine. Wie das Portal Strana.ua berichtet, stammen knapp 40 Prozent der ausländischen Kämpfer aus Ländern Lateinamerikas. Bereits im Mai hatte der kolumbianische Präsident Gustavo Petro erklärt, dass rund 7.000 Kolumbianer am Konflikt in der Ukraine teilnehmen. Er bezeichnete das Söldnertum als illegal.

  • 21:33 Uhr

    DVR-Chef: Sechs Zivilisten bei ukrainischen Drohnenangriffen verletzt

    Bei Drohnenangriffen der ukrainischen Streitkräfte sind in der Donezker Volksrepublik (DVR) sechs Zivilisten verletzt worden. Das gab das Oberhaupt der Republik, Denis Puschilin, bekannt. Im Zentralbezirk von Gorlowka wurden nach Angaben Puschilins zwei Frauen verletzt. Im Kalininski-Bezirk der Stadt erlitten zudem ein Mann und eine Frau Verletzungen, als ihr Auto von einer Drohne angegriffen wurde. In Jelenowka wurde eine weitere Frau verletzt, während in Jenakijewo ein Mann bei einem Angriff auf einen Pkw auf dem Gelände einer Tankstelle zu Schaden kam.

  • 21:25 Uhr

    Russisches Militär: 281 ukrainische Drohnen abgefangen

    Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums hat die russische Luftabwehr am Donnerstag zwischen 8:00 und 20:00 Uhr Moskauer Zeit insgesamt 281 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Es seien Drohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Lipezk, Orjol, Rjasan, Twer und Tula, im Großraum Moskau, in der Region Krasnodar, in den Republiken Krim und Tatarstan sowie über dem Schwarzen Meer abgeschossen worden.

  • 21:11 Uhr

    Gebiet Belgorod: Ukrainische FPV-Drohne greift Fahrzeug von Verwaltungschef an 

    Eine FPV-Drohne der ukrainischen Streitkräfte hat das Fahrzeug des amtierenden Bezirksleiters von Schebekino im Gebiet Belgorod, Ruslan Degtjarjow, angegriffen. Nach Angaben des Verwaltungschefs wurde das Fahrzeug auf dem Weg zu einem Treffen mit Bewohnern grenznaher Dörfer getroffen. Verletzt wurde niemand, das Auto wurde jedoch beschädigt. Der Besuch musste verschoben werden.

  • 21:00 Uhr

    Grenzregion Belgorod: Neuer Interimsgouverneur baut Drohnenabwehr und Infrastruktur aus

    Der Interimsgouverneur der russischen Grenzregion Belgorod, Alexander Schuwajew, hat die Sicherheit der Bevölkerung als wichtigste Aufgabe seiner Amtszeit bezeichnet. Im Interview erklärte der ehemalige General, der seit rund zwei Monaten im Amt ist, dass die Zusammenarbeit mit dem russischen Verteidigungsministerium weiter ausgebaut werde. Ein Schwerpunkt liege auf dem Einsatz von FPV-Abfangdrohnen zum Schutz vor Angriffen aus der Luft.

    Nach seinen Angaben würden rund 90 Prozent der gegnerischen Drohnen über das Gebiet Belgorod fliegen. Neben Sicherheitsmaßnahmen kündigte der Interimsgouverneur Investitionen in die wirtschaftliche Entwicklung und die kommunale Infrastruktur an. Geplant seien unter anderem eine Sonderwirtschaftszone, Industrieparks sowie die Modernisierung der Wasser- und Abwasserversorgung, deren Leitungsnetze nach seinen Angaben stark verschlissen sind.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 20:43 Uhr

    Litauens Verteidigungsminister warnt vor angeblicher russischer "False-Flag"-Operation

    Litauens Verteidigungsminister Robertas Kaunas behauptet, Russland könne kritische Infrastruktur in den baltischen Staaten mit ukrainischen Drohnen angreifen und dies als sogenannte "False-Flag"-Operation inszenieren. Dies sagte er dem litauischen Sender LRT. Belege für seine Behauptung legte er nicht vor.

    "Es geht um eine Operation unter falscher Flagge, bei der eine gefälschte ukrainische Drohne eingesetzt werden könnte." 

    Russlands Präsident Wladimir Putin hat wiederholt erklärt, Moskau habe nicht die Absicht, NATO-Staaten anzugreifen. Auch das russische Außenministerium betonte mehrfach, Russland bleibe zu einem Dialog mit dem Bündnis auf Augenhöhe bereit.

  • 20:22 Uhr

    Russisches Außenministerium nennt NATO-Frage Schlüssel für dauerhaften Frieden

    Ein dauerhafter Frieden in der Ukraine setzt nach Ansicht des russischen Außenministeriums auch eine Klärung der NATO-Frage voraus. Dies erklärte der stellvertretende Außenminister Alexander Gruschko. Er sagte im Radiosender Komsomolskaja Prawda:

    "Für einen dauerhaften Frieden in der Ukraine müssen nicht nur interne Fragen wie Entnazifizierung, die Wahrung der Rechte der russischsprachigen Bevölkerung und die Wiederherstellung der Demokratie gelöst werden. Dazu gehören auch äußere Aspekte wie die NATO-Mitgliedschaft, die militärische Konfiguration sowie Beschränkungen für die ukrainischen Streitkräfte."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.