International

Liveticker Ukraine-Krieg: Präventivschlag auf Hafen Otschakow vereitelt Angriff auf Insel Kinburn

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Präventivschlag auf Hafen Otschakow vereitelt Angriff auf Insel KinburnQuelle: Gettyimages.ru © Vasilvich
  • 22.05.2024 17:45 Uhr

    17:45 Uhr

    Ungarns Außenminister: Entsendung westlicher Truppen in die Ukraine wird zum Weltkrieg führen

    Einige europäische Politiker wollen Soldaten in die Ukraine schicken, während andere vom Einsatz von Atomwaffen träumen, kritisierte der ungarische Außenminister, Péter Szijjártó, auf einer Pressekonferenz mit seinem jordanischen Amtskollegen, Ayman Safadi. Dazu erklärte er:

    "In jedem Fall wird dies einen Weltkrieg bedeuten, und diejenigen, die sich in unmittelbarer Nähe von dem Ort befinden, wo der bewaffnete Konflikt ausgetragen wird, werden dafür bezahlen müssen."

    Und weiter:

    "Wir haben die Versuche satt, ganz Europa und sogar die ganze Welt in den Krieg zu ziehen. Wir haben das Gerede über die Entsendung von Bodentruppen und den Einsatz von Atomwaffen in der Ukraine satt."

    In diesem Zusammenhang äußerte er die Hoffnung, dass die Wähler bei den Europawahlen Anfang Juni "an die europäischen Politiker ein Signal senden, die dumme Dinge reden". Bei diesen Wahlen werde im Wesentlichen über die Frage von Krieg und Frieden entschieden werden, so Szijjártó. Daher rufe Budapest die Wähler dazu auf, die Parteien zu unterstützen, die sich gegen die Fortsetzung des Konflikts in der Ukraine aussprechen.

  • 17:16 Uhr

    Kind bei Drohnenangriff in Gebiet Cherson verletzt

    Ein fünfjähriger Junge hat bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Armee auf die Stadt Aljoschki im Gebiet Cherson schwere Verbrennungen erlitten, meldet der Gouverneur des Gebiets Wladimir Saldo auf Telegram:

    "Das Kind hat schwere Verbrennungen an Kopf, Händen und Kniegelenken."

    Saldo berichtet, dass das Kind ins Krankenhaus von Skadowsk eingeliefert wurde, wo ihm alle nötigen medizinischen Behandlungen zukommen.

  • 16:57 Uhr

    Simonjan veröffentlicht Liste mit 500 ukrainischen Gefangenen, die Kiew nicht austauschen will

    Die Chefredakteurin des Fernsehsenders RT, Margarita Simonjan, teilt auf ihrem Telegram-Kanal mit, dass sie Listen mit 500 ukrainischen Kriegsgefangenen habe, die Kiew nicht austauschen wolle. Sie schreibt:

    "Ich habe vollständige Listen von 500 ukrainischen Kriegsgefangenen, deren Austausch Kiew seit vier Monaten verweigert. Selenskij hat 38 Personen ausgewählt – Asow-Kämpfer und Co – und ist bereit, nur sie zu nehmen. Den Rest der ukrainischen Soldaten braucht die Ukraine nicht."

    Die Journalistin stellte klar, dass die Listen, die ihr vorliegen, die vollständigen Namen und Geburtsdaten der gefangenen ukrainischen Militärangehörigen enthalten. Sie kündigte an, sie am Abend in voller Länge zu veröffentlichen:

    "Ich denke, die Ehefrauen, Mütter und ukrainischen Bürger im Allgemeinen werden daran interessiert sein, sich davon ein Bild zu machen."

  • 16:35 Uhr

    Lissitschansk: Beim Angriff ukrainischer Streitkräfte ein Zivilist getötet

    Bei einem Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf Lissitschansk in der Lugansker Volksrepublik (LVR) wurde ein Zivilist getötet, wie eine Quelle in den Sicherheitsdiensten mitteilte. Diese sagte:

    "Es gibt mindestens einen Toten, die Verletzten werden von Sanitätern behandelt."

    Die Einsatzkräfte seien am Ort des Angriffs im Einsatz.

    Zuvor hat der Chef der LVR, Leonid Passetschnik, erklärt, die ukrainischen Streitkräfte hätten ein Wohnviertel von Lissitschansk angegriffen, zwei neunstöckige Gebäude seien beschädigt worden und es habe Verletzte gegeben.

  • 16:11 Uhr

    Baerbock in Kiew: Selenskij bleibt trotz Ende seiner Amtszeit legitimer Präsident

    Vor dem Hintergrund der schwierigen militärischen Lage der Ukraine im Konflikt mit Russland ist Bundesaußenministerin Annalena Baerbock am Dienstagmorgen zu einem Solidaritätsbesuch in die Ukraine gereist. Die Grünen-Politikerin traf aus Sicherheitsgründen unangekündigt mit dem Zug in Kiew ein.

    Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit ihrem ukrainischen Amtskollegen Dmitri Kuleba, die auf der Facebook-Seite des ukrainischen Außenministeriums übertragen wurde, sagte Baerbock, Deutschland werde Wladimir Selenskij trotz des Ablaufs seiner Amtszeit weiterhin als Präsidenten der Ukraine betrachten.

    Selenskijs Amtszeit ist bekanntlich am 20. März abgelaufen. Aufgrund des Kriegszustandes wurden in der Ukraine in diesem Jahr keine Präsidentschaftswahlen abgehalten.

    Obwohl Baerbock mit leeren Händen – ohne der Ukraine militärische Hilfe anzubieten – nach Kiew kam, kehrte sie mit dem Orden nach Berlin zurück, den sie von Selenskij für die Unterstützung der Ukraine erhalten hatte.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 15:46 Uhr

    Peskow nennt EU-Beschlüsse zu Russlands eingefrorenen Vermögenswerten Enteignung

    Kremlsprecher Dmitri Peskow bezeichnet die Entscheidung der EU über die Erlöse aus dem russischen Vermögen als Enteignung. Er erklärt:

    "Wir haben bereits gesagt, dass solche Entscheidungen... , auch wenn wir sehen, dass sie vorsichtig sind, dass sie die potenzielle Gefahr solcher Entscheidungen sehen und sich der Gefahr der potenziellen Konsequenzen bewusst sind, ... unvermeidlich sind, deshalb haben sie sich für die gekürzte Version entschieden, aber auch die gekürzte Version ist nichts anderes als Enteignung."

    Zudem stellt der Kremlsprecher fest, dass Moskau weiterhin die Folgen des EU-Beschlusses abwäge und so darauf reagiere, wie es den Interessen des Landes am besten entspreche.

  • 15:31 Uhr

    Russland beginnt erste Phase der Übungen mit taktischen Atomwaffen

    Wie das russische Verteidigungsministerium am Dienstag mitteilte, haben im Südlichen Militärbezirk Russlands unter Leitung des Generalstabs der russischen Streitkräfte nicht-strategische Atomwaffenübungen begonnen, bei denen auch der Einsatz nicht-strategischer Atomwaffen trainiert wird.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 15:21 Uhr

    Nuland für US-Unterstützung bei ukrainischen Angriffen auf "militärische Ziele in Russland"

    Wenn es nach Victoria Neuland geht, der ehemaligen Staatssekretärin im US-Außenministerium, steht die nächste Eskalationsstufe im Ukraine-Konflikt bevor.

    Washington müsse Kiew auch bei Angriffen auf russisches Gebiet unterstützen, so Nuland.

    Mehr dazu hier auf unserer Webseite.

  • 15:13 Uhr

    Peskow: Washington will Krieg "bis zum letzten Ukrainer" provozieren

    Dmitri Peskow, der Pressesprecher des russischen Präsidenten, kommentierte einen Brief von US-Kongressabgeordneten an Pentagonchef Lloyd Austin, in dem sie diesen auffordern, den ukrainischen Streitkräften Angriffe auf russisches Territorium mit US-Waffen zu genehmigen, mit den Worten:

    "Im Kongress gibt es viele Hitzköpfe, die immer mehr Spannungen provozieren möchten und die der allgemeinen Richtung von Washingtons Außenpolitik folgen, die darauf zielt, den Krieg bis zum letzten Ukrainer zu eskalieren."

  • 15:03 Uhr

    Uragan-Einheit vereitelt Gegenangriff ukrainischer Truppen

    Bei einem Angriff der russischen Artillerie verloren die ukrainischen Truppen bis zu 30 Kämpfer – getötet oder verwundet. Nachdem sich eine Einheit motorisierter Schützen des russischen Truppenverbands Nord auf einer neu eingenommenen Anhöhe festgesetzt hatte, entdeckten Aufklärer mittels einer Drohne vorrückende Sturmtrupps der ukrainischen Streitkräfte. Darauf erhielt die Bedienung eines Mehrfachraketenwerfers Typ Uragan von der Feuerleitstelle einen Feuerauftrag und wehrte den Gegenangriff der ukrainischen Infanterie ab.

    Täglich absolvieren die Bedienungen der Uragan-Mehrfachraketenwerfers bis zu 10 Kampfeinsätze, meldet der befehlshabende Offizier einer Uragan-Batterie mit dem Funknamen Tichas.

    "Uragan kann mit vielen verschiedenen Raketenarten Kampfaufgaben erfüllen und schießt auf eine Entfernung von bis zu 36 Kilometern. Wir arbeiten hauptsächlich gegen Befestigungsanlagen, gegnerisches Militärpersonal und Feuerstellungen. In meiner Bedienungsmannschaft gibt es vier Soldaten, die mit staatlichen und dienstlichen Auszeichnungen geehrt wurden. Der Kampfgeist ist immer auf höchstem Niveau, die Stimmung ist gut."

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.